Anfangs der Geschichte des Geldes wurden kostbare und rare Materialien wie Gold oder Silber als Tauschmittel verwendet. Diese wurden eben wegen ihrer Seltenheit durch Papier ersetzt.

Das Papiergeld war also ursprünglich nicht als Ergänzung sondern eher als Ersatz von Münzen verwendet, wenn diese mal knapp werden sollten. Das erste Papiergeld kam im 11. Jahrhundert in China zum Vorschein. Das zwangsweise akzeptierende Papiergeld setzte sich in Europa zuerst im 15. Jahrhundert in Spanien durch. Damit, dass man ständig den Gegenwert an Münzen verlangen konnte, wurde stark in dieses neue Zahlungsmittel vertraut. Dies führte dazu, dass das Papiergeld neben dem Münzgeld zum angenommenen Zahlungsmittel wurde. Das Aufbewahren von vielen teueren Münzen kann belastend sein, aus diesem Grunde wurde von Banken das Geld an sich genommen und an den Besitzer wurden Quittungen herausgegeben, welche dieser als Zahlungsmittel benutzen konnte. Der herausgegebene Betrag musste zu Beginn auf den Quittungen noch in den Tresoren der Banken gedeckt sein. Diese Deckungspflicht wurde mit der Zeit aufgelöst. Es wurden Zentralbanken eingerichtet, wodurch die Durchführung des Handels innerhalb der Länder noch einfacher erfolgte. Diese Banken versorgten die einzelnen Geschäftsbanken mit einer einheitlichen Geldwährung.

Die neuste Entwicklung ist das Buchgeld. Bei diesem wurden zu Beginn die Beträge in Büchern aufgeschrieben, um jederzeit auf Anspruch des Eigentümers als Bargeld ausbezahlt zu werden. Inzwischen wird all dies in Computern gespeichert und ist ein Element des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. So ist es möglich, auch Geldbeträge auf Konten anderer Menschen zu überweisen, ohne dafür tatsächlich Geld liefern zu müssen. Natürlich ist Buchgeld im Grossen und Ganzen nicht Annahmepflichtig, denn nicht jeder hat ein Konto dafür und aus diesem Grunde kann mit dieser Zahlungsart nichts anfangen.

Zum bargeldlosen Zahlungsverkehr gehören auch Wertkarten. Diese beinhalten einen elektronisch abgespeicherten Geldbetrag, der davon abgebucht werden kann. Hier sind allerdings noch die Kreditkarten zu unterscheiden, denn diese haben keinen eigenständigen Betrag eingespeichert sondern ermöglichen durch sich den Zugriff auf ein Konto.

In der Geschichte des Geldes ist bisher viel passiert. Zu Beginn wurden teuere Dinge getauscht, dann erschien das Papier und letztendlich das „virtuelle“ Geld. Vielleicht wird in unserer Gesellschaft eine solche Entwicklung stattfinden, dass man gar kein Geld mehr benötigt. Man kann nie wissen, was die Zukunft bringt.

Interessante Informationen bieten auch: passende Kredite beantragen & Kredit finanziert.